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QUANTUM 5.0

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VOR WENIGEN TAGEN IST DIE NEUE FIRMWARE QUANTUM 5 FÜR DEN AXE-FX II UND
KURZ DARAUF FÜR DAS AX8 ERSCHIENEN. DAS UPDATE AUF QUANTUM 4 WAR 
EHER EIN KLEINER SCHRITT, DARAUF GEHEN WIR UNTEN NOCH KURZ EIN. 
QUANTUM 5 HINGEGEN IST WIEDER EIN 
GRÖSSERES EREIGNIS

 

UNGLAUBLICH ABER WAHR
In der Tat Ist Quantum 5-Mal wieder ein Update aus der Reihe als wenn eine 'Decke weggezogen würde' oder 'als ob das Fenster frisch geputzt worden wäre' und das, obwohl die 'Fenster' bei Fractal Audio schon vorher schon 'transparenter als transparent' waren.

QUANTUM QUATTRO
Ein Vierteljahr nach unserem letzten Artikel über eine neue Firmware hob Fractal Audio im August die Quantum-Firmware auf Version 4. Nach unserem Lobgesang zu Quantum 3.02 kam noch die 3.03 mit einem neuen Amp-Modell 'Metallica’s USA IIC++' heraus.

  • Mit Quantum 4 gab es erneut Verbesserungen hinsichtlich der Genauigkeit des Modelings. Anders gesagt, bei der Aussage 'Der Axe-Fx klingt super, aber noch nicht exakt so wie ein echter Röhrenverstärker' werden nun wieder mal mehr Leute den Teil mit dem 'aber' weglassen. Diese Verbesserungen betrafen in erster Line das Einsatzszenario, bei dem die virtuelle Röhrenendstufe übersteuert wird, und sorgten für noch 'echtere' Obertöne.

  • Besonders freundlich ist seit Quantum 4 der Umgang mit bestehenden Presets: sie werden im Sound nicht geändert. Das neue Modeling wird erst aktiv, wenn es auf der 'Advanced'-Menüseite des AMP-Blocks auf 'Latest' gestellt wird. Dies erleichtert dem Umstieg auf die neue Version. In den globalen Einstellungen kann außerdem das Modeling für neu angelegte Presets eingestellt werden.

Diese Linie setzt sich bei dem frischgebackenen Quantum 5 fort. Die Neuerungen:

VERBESSERTE ALGORITHMEN
Erneut hat Cliff Chase zugehauen und sich diesmal eingehend der Vorstufenschaltung gewidmet. Dabei wurde das Modeling der Vorstufen-Treiberröhren in Kathodenfolgerschaltungen verbessert. Dies betrifft also Amps mit Kathodenfolgerschaltungen, typischerweise Marshall-Amps und ähnliche. Diese Modelle haben nun eine wärmere Verzerrung, und der Übergang von dem verzerrten zum cleanen Bereich ist wesentlich weicher. Dabei kann die Kathodenfolger-Verzerrung mit dem neuen Parameter 'CF Hardness' geformt werden, der sich auf der Advanced-Seite im Amp-block befindet.

HÖRBAR & FÜHLBAR
Viele schwierige Worte für eine Verbesserung, die sich besser fühlen als erklären lässt. Deshalb einfach ausprobieren, der Unterschied ist deutlich hörbar. Und fühlbar.

COOLES GIMMICK
Nach dem Erscheinen von Quantum 5 hat Cliff Chase dann mit der 5.03 noch ein zusätzliches Gimmick rausgehauen: der Supply Sag-Parameter hat jetzt den doppelten Regelbereich. Damit sind aberwitzige Einstellungen möglich, die in etwa dem dreifachen eines echten Amps entsprechen. Bestehende Presets werden automatisch angepasst.

SIEBEN AUF EINEN STREICH
Weil man ja nie genug Amps haben kann, gibt es diesmal gleich Sieben auf einen Streich. Das neue Modell 'Legato 100' basiert auf einem ganz bestimmten, recht berühmten Carvin Legacy 100. Kein Geringerer als Steve Vai hat seinen persönlichen Amp Modell stehen lassen. Gotcha! Gleich sechs Modelle mit dem prosaischen Namen 'Capt Hook' basieren auf einem Hook 'Captain Classic 34'. Dieser Amp hat eine einzigarte, weiche Verzerrung und wird sowohl Classic-Rocker als auch Boutique-Fans in Verzückung versetzen. Ein Traum-Amp!

FEINER DIE EFFEKTE
Auch bei den Effekten hat sich wieder etwas getan. Diesmal hat Cliff Chase sich die Drives vorgeknöpft und die Algorithmen zur Abbildung des Dioden-Clippings verbessert. Eine ganze Reihe von Verzerrern klingen dadurch nun feiner und transparenter: Rat Dist, Super OD, T808 OD, T808 MOD, Plus Dist, Esoteric ACB, Esoteric RCB, PI Fuzz, Zen Master und Ruckus. Auch hier gilt wieder: ausprobieren und strahlen!

NOCH PRAXISBEZOGENER
Ein Parameter erlaubt die Auswahl der Version des Amp Modelings. Dadurch können bestehende Patches in eine Art 'Kompatibilitäts-Modus' versetzt werden, so dass sie ihren Sound auch bei Firmware-Updates nicht ändern. Ein Service für alle, die ihren Traum-Sound bereits gefunden haben. Um das neue Modeling zu verwenden, muss die Modeling-Version auf der Advanced-Seite des Amp-Blocks auf 'Latest' gestellt werden. Zusätzlich gibt es jetzt einen neuen globalen Parameter 'Force Default Version'. Hiermit kann die Verwendung der neuesten Modeling-Algorithmen für alle Presets erzwungen werden.

UND SONST SO?
Wie üblich wird das Firmware-Update durch die Beseitigung einiger kleinere Fehler abgerundet.

AXE-FX II MKI & II 
Die Erweiterungen der letzten fünf Jahre benötigen inzwischen soviel zusätzlichen Speicherplatz, dass dieser in den alten Modellen Axe-FX II Mark I und II so langsam knapp wird. Damit auch die Glücksgitarristen der ersten Stunde von den neuen Entwicklungen profitieren können, wurde für die Axe-Fx II der beiden ersten Generationen ein kaum benötigter Kompatibilitäts-Code entfernt: das Laden uralter Presets aus der Zeit vor Firmware 15.08. Wer ein Axe-FX II Mark I oder II besitzt und noch unveränderte Presets aus diesen alten Tagen einsetzt, sollte diese vor dem Update einmal laden und nochmal speichern.

Das Update ist wie immer kostenlos und kann hier heruntergeladen werden.